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Murre Gin – Der Gin mit Möhre!

 


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Unser Gin kommt aus Sankt Augustin bei Bonn im Rheinland. Hier in Hangelar wurden früher wegen des sandigen Heidebodens rund um den Flugplatz Bonn/ Hangelar, der bereits seit 1909 in Betrieb ist, Möhren angebaut. Wir wollten ein Produkt mit Lokalkolorit schaffen, Murre (rheinisch für Möhren) Gin eben. Er ist also definitiv eine Hommage an unsere rheinischen Wurzeln – „Remember where you come from“.

Nachdem die Entscheidung für die Möhre gefallen war experimentierten wir mit unterschiedlichen Botanicals, die Ergebnisse wurden im Kreise der Freunde verkostet. Irgendwann war die grundsätzliche Zusammensetzung gefunden und der Destillateur Frank Ginsberg begann mit der Produktion des Wacholders. Seit dem Start im August 2018 wurden rund 2000 Flaschen produziert. Die „Small Batches“, also Kleinauflagen, umfassen zwischen ca. 300 Flaschen je Abfüllung und werden handgefertigt („handcrafted“). Zum Einsatz kommen neben Wacholder und Möhre z.B. noch Orangenzeste und Pfefferminze. Insgesamt sind es sieben Bestandteile, die für das süßlich-fruchtige Aroma verantwortlich sind („keep it simple“). Dabei bleibt der Wacholder dominant, wir wollen einen klassischen Gin. Mit 44 % Vol. hat ausreichend Kraft um z.B. im Gin & Tonic geschmacklich noch wahrgenommen zu werden. Seit dem Sommer 2019 gibt es eine etwas stärkere und klare Variante mit 55 % Vol.. Auch hier bleiben wir der rheinischen Heimat treu, dieser Wacholdergeist heißt „Fünnefunfuffzich“, also Fünfundfünfzig.

Der Murre Gin wurde im März 2019 von ginnatic.com mit 5 von 5 Sternen beurteilt, im April bei der Frankfurt International Trophy 2019 mit Gold ausgezeichnet und im Mai bei den Singapore Awards 2019 ebenfalls. Im Juni folgte Silber bei den Gin Masters 2019, im Juli zweifach Bronze bei der International Wine & Spirit Competion in London.

So würden wir unseren Gin beschreiben:

Die Nase ist sehr schön wacholdergeführt, am Gaumen dann zunächst ebenfalls deutlich Wacholder, gleich gefolgt von frischen Orangen- und Pfefferminznoten. Anschließend macht sich eine wohlige Süße breit, eine dezente Schärfe ist spürbar. Der Abgang ist recht lang, hält dabei die frische Süße bei und jetzt kommt auch die Möhre geschmacklich zum Vorschein. Es ist ein milder Gin, der aber auch im Tonic Water wahrnehmbar bleibt. Die beschriebenen Geschmackseindrücke sind im Fünnefunfuffzich noch präsenter und deutlicher.

Unsere Tonic-Empfehlung ist „Trink was Dir gefällt!“. Er geht mit klassischen Indian Tonics eben so gut wie mit Mediterranean Tonics oder auch als „Mule“ mit Ginger Beer. Eine Orangenscheibe als Garnitur hebt den Zitrus/Orangeneindruck, eine Babykarotte sieht aber natürlich toll aus.

Wir mögen unseren Gin so wie er ist – Orange ist das neue Pink. Wenn Du ihn dennoch Pink haben möchtest, füge doch einfach mal pürierte Erdbeeren hinzu – lecker!

 

 

 


Zu uns:

Bärbel, Jahrgang 1980, ist Fotografin und Grafikerin (Photo & Grafik Gemmel), sie setzt den Gin in Szene und ist für das Produktdesign verantwortlich. Von ihr kam der Denkanstoß einen eigenen Gin zu produzieren.

Ralph, geboren 1970, ist Kaufmann, hat Marketing- und Vertriebserfahrung in der Spirituosenbranche sammeln können und führt seit über einem Jahrzehnt Whiskyverkostungen (Pot Still Tastings & Events) durch. Er setzte die Idee seiner Frau um und bringt das Produkt nun an den Mann bzw. die Frau – ein Familienunternehmen eben.

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