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Murre Gin – Der Gin mit der Möhre!

Murre Gin - Der Gin mit der Möhre

Was macht den Murre Gin anders als andere Gins? Zwei Dinge wollten wir, Bärbel und Ralph Gemmel, umsetzen:

1. Keep it simple
2. Remember where you come from

Bei Gin muss per Definition (EU-Verordnung 110/2008) der Wacholdergeschmack vorherrschend bleiben und ist darum Hauptbestandteil des Murre Gin. Direkt danach folgt die Möhre, gefolgt von Orangenzeste und Pfefferminze. Insgesamt setzen wir nur sieben Botanicals ein – „Keep it simple“.

Unser Gin kommt aus Sankt Augustin-Hangelar im Rheinland. Hier wurden früher wegen des sandigen Heidebodens rund um den Flugplatz Hangelar, der bereits seit 1909 in Betrieb ist, Möhren angebaut. Wir wollten ein Produkt mit Lokalkolorit schaffen, Murre (rheinisch für Möhren) Gin eben. Der Murre Gin ist also definitiv eine Hommage an unsere rheinischen Wurzeln – „Remember where you come from“.

Nachdem die Entscheidung für die Möhre gefallen war experimentierten wir daheim mit unterschiedlichen Botanicals, die Ergebnisse wurden im Kreise der Freunde verkostet. Irgendwann war dann die grundsätzliche Wunschzusammensetzung gefunden und wir wandten uns an Frank Ginsberg, er sollte der Destillateur unseres Wacholders werden. Seit Sommer 2018 produzieren wir nun kleine Batches von ca. 300 Flaschen. Wir wollen familiär und an der Basis bleiben. Wir sind Bodenständler und das soll auch unser Gin sein und ausdrücken. Dazu passt die Anekdote, dass die ältere unserer beiden Töchter beim Feinschliff beteiligt war und die Zitronenzeste aus der Rezeptur strich – eine sehr gute Entscheidung!

Der Murre Gin wurde im März 2019 von ginnatic.com mit 5 von 5 Sternen beurteilt, im April bei der Frankfurt International Trophy 2019 mit Gold ausgezeichnet und im Mai bei den Singapore Awards 2019 ebenfalls. Im Juni folgte Silber bei den Gin Masters 2019 in London.

Der Murre Gin wurde im März 2019 von ginnatic.com mit 5 von 5 Sternen beurteilt, im April bei der Frankfurt International Trophy 2019 mit Gold ausgezeichnet und im Mai bei den Singapore Awards 2019 ebenfalls. Im Juni folgte Silber bei den Gin asters 2019 in London.


Gin Masters 2019Gold bei der Frankfurt International Trophy 2019.5/5 Sterne bei ginnatic.com 2019

So würden wir unseren Gin beschreiben:

Die Nase ist sehr schön wacholdergeführt, am Gaumen dann zunächst ebenfalls deutlich Wacholder, gleich gefolgt von frischen Orangen- und Pfefferminznoten. Anschließend macht sich eine wohlige Süße breit, eine dezente Schärfe ist spürbar. Der Abgang ist recht lang, hält dabei die frische Süße bei und jetzt kommt auch die Möhre geschmacklich zum Vorschein. Es ist ein milder Gin, der aber auch im Tonic Water wahrnehmbar bleibt.

Unsere Tonic-Empfehlung ist eigentlich „Trink was Dir gefällt!“. Ein nicht zu herbes Tonic Water wäre gut, wir bevorzugen aktuell Mediterranean Tonic. Eine Orangenscheibe als Garnitur hebt den Zitrus/Orangeneindruck, eine Babykarotte sieht aber natürlich toll aus.

Zu uns:

Bärbel, Jahrgang 1980, ist Fotografin und Grafikerin (Photo & Grafik Gemmel), sie setzt den Gin in Szene und ist für das Produktdesign verantwortlich. Von ihr kam der Denkanstoß einen eigenen Gin zu produzieren.

Ralph, geboren 1970, ist Kaufmann, hat Marketing- und Vertriebserfahrung in der Spirituosenbranche sammeln können und führt seit über einem Jahrzehnt Whiskyverkostungen (Pot Still Tastings & Events) durch. Er setzte die Idee seiner Frau um und bringt das Produkt nun an den Mann bzw. die Frau – ein Familienunternehmen eben.

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