Es muss nicht immer Gin & Tonic sein

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Hasencocktail

Muttertag steht vor der Türe – überrascht eure Mutter doch mit einem selbstgemachten Cocktail!

Wir sind oft überrascht wie viele Gin auf Gin & Tonic reduzieren. Abgesehen von der Tatsache, dass wir gerne auch Gin pur trinken und der Ansicht sind, dass jede Spirituose auch so funktionieren muss bzw. immer die Chance dazu bekommen sollte, gibt es zahlreiche klassische Gin-Cocktails oder Longdrinks.

Wir möchten heute ein paar davon vorstellen, vielleicht ist es ja eine Idee zum Muttertag mal einen Gin und/ oder Cocktail zu verschenken? Denkbar wäre z.B. den fertigen Cocktail in ein Einmachglas, ein ausgespültes Marmeladen- oder ein Puddingglas zu geben und der Mama unter Wahrung der Abstandsregelungen auf die Fussmatte zu stellen.

Beginnen möchten wir mit dem Gin Fizz. Er ist ein süßer Cocktail und daher vielleicht die ideale Alternative für jene, die über den doch herberen Gin & Tonic noch keinen Zugang zum Wacholdergeist gefunden haben. Das Rezept:

  • 4-5 cl Gin (Murre Gin)
  • 2–3 cl Zitronensaft (optimal wäre frisch gepresst)
  • 1-3 cl Zuckersirup (das hängt von deinem persönlichen Geschmack ab)
  • 10 cl Sodawasser (wenn alle Stricke reißen auch Mineralwasser)
  • Eiswürfel

Zitronensaft, Gin, Zuckersirup in einen Shaker und gut durchschütteln bis die typische Schaumkrone entstanden ist. Anschließend vorsichtig ein bis zur Hälfte mit Eiswürfeln gefülltes Longdrinkglas mit dem Ergebnis füllen und mit dem Sodawasser auffüllen. Als Garnitur passt Zitronenschale.

Etwas herber ist es wieder beim Grapefruit-Rosmarin-Gin:

  • 4-5 cl Gin (Murre Gin Wingrut)
  • 20 cl Grapefruitsaft
  • 10 cl Tonic Water
  • Grapefruit
  • Rosmarinzweige

Den Gin im Shaker mit dem Grapefruitsaft mischen in ein Cocktailgläser geben. Mit Tonic Water auffüllen. Etwas Grapefruit in kleine Schnitze schneiden und mit dem Rosmarinzweig und Eiswürfeln hinzufügen. Eine Grapefruitscheibe dient als Dekoration am Glasrand.

Ein absoluter Evergreen und dazu noch sehr lecker ist der Gimlet. Er besteht aus nur zwei Zutaten und ist daher einfach und schnell zu mixen. Wie bei den meisten Cocktails gibt es zahlreiche Variationen was das Mischungsverhältnis von Gin zu Lime Juice betrifft – tastet euch ran bis es euch schmeckt. Gleiches gilt für die Verarbeitung – ob geschüttelt oder gerührt beidets geht.

Gin und Lime Juice in ein Rührglas geben und mit viel Eis rühren, anschließend in eine Cocktailschale abseihen und mit einer Limettenzeste garnieren – fertig!

Der Gin Basil Smash ist ein einfacher Cocktail mit vier Zutaten, von denen eine eben Basilikum ist. Es verleiht dem Gin Basil Smash seine grüne Farbe und ein würziges Aroma. Der Basil Smash ist noch recht jung, er wurde 2008 in der Hamburger Bar ” Le Lion” kreiiert.

Gin Basil Smash

Gin Basil Smash

Der Namenszusatz Smash verweist zunächst auf Drinks, bei denen der Cocktail hart geshaked bzw. gesmashed wird.

  • 4-5 cl Gin (Murre Gin Fünnefunfuffzich)
  • 2-3 cl Zitronensaft
  • 1-1,5 cl Zuckersirup/ Zuckerrohrsirup
  • Etwas Basilikum (ca. 10 Blätter, ggf. mehr wegen der Farbe)

Das Basilikum und den Zuckersirup in den Shaker geben und mit dem Stößel muddlen. Zitronensaft, Gin und Eiswürfel dazugeben und anschließend kräftig shaken. Durch ein Barsieb und ein Feinsieb in einen Tumbler mit einigen Eiswürfeln abseihen und anschließend mit Basilikum dekorieren.

Last but not least einer unserer Lieblinge – der Dry Martini. Man fühlt sich gleich wie James Bond, wenn man ihn trinkt, obschon man meist schräg angeschaut wird, wenn man ihn mit Gin macht: „Den macht ihr ja mit Gin. James Bond trinkt den aber immer mit Wodka!“ Ja, das tut er, er bestellt ihn aber auch als „Wodka Martini“, einer Variation. Einen klassischen Martini mixt man aber mit Gin.

Ein Martini-Glas vorkühlen – das Glas bitte vorher in den Tiefkühler! Den Gin und Wermut in ein Glas voller Eis geben und ca. 30 Sekunden rühren. Anschließend den Drink ohne Eiswürfel ins (vorgekühlte!) Glas abseihen. Die Zitronenzeste darüber auspressen und den Glasrand damit abreiben und den Glasrand anschließend damit dekorieren.

Das ist natürlich nur das Ende der Fahnenstange und zeigt nur das, was uns aktuell ganz besonders schmeckt.  Hier bei uns im Raum Köln/ Bonn mit den zahlreichen Kleinstädten wie Troisdorf, Siegburg oder eben unsere Heimatstadt Sankt Augustin mit unserem Dorf Hangelar gibt es zahlreiche Bars, die euch sicher gerne mit den oben genannten Leckereien versorgen, sobald sie das wieder dürfen. So lange könnt ihr doch auch einfach mal selbst was ausprobieren – so entsteht u.U. ja ein neuer Klassiker der Zukunft … 🙂

Na dann – Stößchen allerseits!